Gibbon Rehabilitation Projekt Phuket | โครงการคืนชะนีสู่ป่า

Gibbons in Thailand
Gibbon Rehabilitation Projekt Phuket | โครงการคืนชะนีสู่ป่า

Gibbons in Thailand

▷ Mehr über das Gibbon Rehabilitation Projekt (GRP) auf der Insel Phuket und die Gibbons in Thailand:

Mehr über Gibbons in Thailand

Gibbons sind kleine Menschenaffen, die in den Baumkronen der thailändischen Regenwäldern leben. Sie bewegen sich fort, indem sie mit ihren langen Armen von Baum zu Baum schwingen. Diese einzigartige Fortbewegungsart heißt Brachiation. Einzigartig ist auch ihr Gesang, den man kilometerweit hören kann. Ihre Nahrung besteht aus Früchten, Blätter, Blüten und Insekten. Gibbons gehen langfristige Paarbindungen ein und kümmern sich gemeinsam um den Nachwuchs. Jungtiere bleiben bis zum Alter von 8-10 Jahren bei Ihren Eltern. Die am weitesten verbreitete Gibbonart in Thailand sind die Weißhandgibbons, die auch auf der Insel Phuket heimisch sind.

Wilderei in Thailand

Das Wildern, Kaufen und Verkaufen und das Besitzen von Gibbons ist seit 1992 in Thailand verboten. Trotzdem passiert dies weiterhin und gefährdet den Fortbestand der Gibbons erheblich. Die Anzahl der Weißhandgibbons in Thailand ist auf Grund des illegalen Handels innerhalb von 30 Jahren um 50 % gesunken.

Gibbon Rehabilitation

Das GRP (Gibbon Rehabilitation Projekt) arbeitet mit den Gibbons die von der Polizei beschlagnahmt oder von Besitzern abgegeben werden. Ein Gibbon im GRP kommt dafür als erstes in Quarantäne. Dann zieht er in den Rehabilitationsbereich um, wo er so viel Kontakt mit anderen Gibbons hat – und so wenig wie möglich mit Menschen. Hier lernt er durch Beobachtung und Ausprobieren natürliches Verhalten, das er für das Leben in freier Wildbahn braucht. Für ausgewachsene Gibbons in Thailand versuchen wir einen Partner zu finden. Sobald ein Gibbonpaar Nachwuchs hat, bekommt die Gibbonfamilie ein Eingewöhnungsgehege im Wald, bevor sie schließlich in die freie Natur entlassen wird. Dieser Rehabilitationsprozess dauert meist mehrere Jahre. Gibbons, die aus medizinischen oder anderen Gründen nicht ausgewildert werden können, bleiben dauerhaft im Gibbon Rehabilitation Zentrum.

Gibbons in Thailand
Weißhandgibbon beim GRP im Käfig

Gibbon Rehabilitations Projekt (GRP)

Das GRP gehört zur Wild Animal Rescue Foundation of Thailand (WARF) und wurde 1992 vom Leiter des thailändischen Royal Forest Department, einem Zoologen und dem Asian Wildlife Fund gegründet. Das Ziel des Projekts ist es, Gibbons und ihren Lebensraum, den Regenwald zu schützen und zu bewahren. Dies geschieht durch Auswilderung der Gibbons in Thailand, sowie durch Information und Unterrichtung von Touristen und der einheimischen Bevölkerung. Das GRP finanziert sich hauptsächlich aus Spenden und durch Verkaufserlöse des Shops am GRP in Phuket.

Wer das Projekt unterstützen möchte der kann Spenden.
Hier das Spendenkonto:

The Wild Animal Rescue Foundation of Thailand
Bangkok Bank, 189 M.1 Thepkrasattri Road Talang, Phuket 83110
Kontonummer: 573-015814-3
Swift-Code: BKKBTHBK

Gibbons als Touristenattraktion

Ein typisches Bild an den Straßen vieler thailändischer Urlaubsorte sind „süße kleine Gibbons“ mit denen man sich gegen Bezahlung eines Geldbetrags fotografieren lassen kann. Wer für ein Foto mit einem Gibbon bezahlt, der unterstützt dieses grausame und illegale Handeln.

Gibbon Thailand an der Leine gehalten
Gibbon als Attraktion an der Leine gehalten

Doch woher kommen diese jungen Gibbons?

Gibbons leben im Regenwald, hoch oben in den Baumkronen. Sie einzufangen oder zu besitzen ist illegal in Thailand. Trotzdem werden sie für die Tourismusindustrie gejagt. Um ein Gibbonbaby zu fangen, schießt ein Wilderer das Muttertier ab, denn sie trägt ihr Baby mit sich durch die Baumkronen. Fällt sie tot zu Boden, kann der Wilderer ihr hilfloses Kleines, das sich noch immer an sie klammert, mitnehmen und verkaufen. Der oft erst wenige Monate alte Gibbon lebt jetzt von Blitzlicht, lauter Musik und lärmenden Menschen umgeben.
Wahrscheinlich bekommt er Aufputschmittel verabreicht, damit er Nachts wach bleibt wenn die Touristen kommen. Er bekommt oft ungesundes Futter und wird geschlagen, wenn er nicht „brav“ ist. Mit 3-4 Jahren wird er zu groß und zu unberechenbar als Foto Tiermodel. Dann wird er ausgesetzt in einen kleinen Käfig gesperrt oder getötet.

Was können wir alle tun?

Lassen Sie sich nicht gegen Bezahlung mit Gibbons (oder anderen Wildtieren wie Seeadler, Tiger, Panther, etc.) fotografieren! Meiden sie Restaurants und Bars, die mit Wildtieren Touristen anlocken wollen. Werden Sie angesprochen, dann erklären Sie deutlich, warum sie nicht in die Bar oder das Restaurant gehen wollen.

Wenn sie irgendwo einen Gibbon in Gefangenschaft gesehen haben, der als Touristenattraktion missbraucht wird teilen sie das der GRP mit.
E-Mail: rescue@gibbonproject.org oder Telefon: 1136

Bitte helft jetzt: Informieren sie bitte alle Ihre Freunde und Ihre Familie darüber, dass es wichtig ist, sich im Urlaub nicht mit exotischen Tieren fotografieren zu lassen.

Sprechen sie mit Ihren Freunden und posten Sie Ihnen diese und andere Informationen.

Was tut das Gibbon Rehabilitation Projekt Phuket

Das Gibbon Rehabilitation Project (GRP) kümmert sich um Gibbons, die als Touristenattraktion oder Haustier missbraucht worden sind, und wildert sie, wenn möglich wieder aus. Die Gibbons auf ein freies Leben vorzubereiten ist eine aufwändige Aufgabe, die viele Jahre dauern kann, je nach Charakter und Geschichte eines jeden Gibbons. Viele der Tiere, die zu uns kommen, haben nie natürliches Verhalten gelernt, viele sind krank und traumatisiert.
Trotzdem hat GRP seit 2002 so viele Gibbons ausgewildert, dass es nun wieder eine unabhängige, wildlebende Gibbon Population auf Phuket gibt. Mit eigenem Nachwuchs, der nie in einem Käfig gelebt hat. Das GRP ist damit das erfolgreichste Gibbon-Auswilderungsprojekt der Welt.

Unterstützen sie das Projekt!

Jeder kann helfen: Spenden Sie oder informieren Sie jetzt alle Ihre Freunde und Ihre Familie darüber dass man sich nicht mit Wildtieren fotografieren lassen soll.

Gibbons in Phuket
Gibbons in Thailand

Anfahrt zum Gibbon Rehabilitation Projekt

Bevor man das GRP besucht sollte man sich im klaren sein, dass es kein Zoobesuch ist. Das GRP rettet, rehabilitiert die Tiere und wildert sie wieder aus. Die Besucher bekommen nur Gibbons zu Gesicht, die sich nicht mehr auswildern lassen. Man kann sie aber nur aus der Ferne beobachten.

Das Zentrum für Naturschutzerziehung und Fundraising befindet sich im Gebiet Khao Pra Theaw, wo das Jagen verboten ist. Es liegt in der Nähe des Bang Pae Wasserfalls rund 9 km östlich vom Phuket Heroines Monument entfernt.

Adresse Gibbon Rehabilitation Projekt:
104/3 Moo 3, Paklock, Talang, Phuket 83100

Geo Koordinaten:
8°02’31.9″N 98°23’37.9″E
8.042203, 98.393856

Öffnungszeiten:
Sonntag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Samstag vom 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Der Eintritt ist frei
Allerdings muss bei der Einfahrt eine Eintrittsgebühr bei der Einfahrt in den Nationalpark bezahlt werden. Dort gibt es einen großen Parkplatz von dem man zum Bang Pae Wasserfall und zum Areal des Gibbon Rehabilitations Projekt gehen kann.

Anfahrt von Phuket Flughafen:
Wer vom Flughafen Phuket aus kommt, der sollte den Schildern zum Heroines Denkmal folgen und dann wenn man auf die Landstrasse 4027 kommt, links auf diese abbieten. Dann den Schildern zum Bang Pae Wasserfall folgen.
Vom Flughafen aus sind es rund 20 km zu fahren.

Anfahrt von Phuket City:
Von Phuket City ausgehend von der Ratsada Road in Phuket Old Town fährt man am einfachsten in Richtung Heroines Monument und biegt dann rechts in die Landstraße 4027 ab. Dann folgt man den Schildern zum Bang Pae Waterfall. Das sind ungefähr 25 km zu fahren.

Anfahrt von Patong:
Von Patong aus sind es rund 30 km Fahrtzeit. Man nimmt die Landstraße 4029 bis man an das große Straßenkreuz mit der Yaowarat Road kommt. Dort steht ein großer Tesco Lotus Markt. Dort biegt man links in die Straße 402 ab. Dann folgt man den Schildern bis zum Bang Pae Wasserfall bis zum Eingang zum Park.

Am besten nutzt man eine Thailand Navi App auf seinem Smartphone, dann kommt man ohne Stress dort hin.

Rechts und Links der befestigten Verbindungsstraße zum National Park sieht man Kautschukbäume einer Kautschukplantage.

Tour Tipp

Wer das Gibbon Rehabilitation Projekt besucht hat, der sollte sich auch noch den Bang Pae Wasserfall ansehen.

Eine weitere Tour Etappe könnte sein noch den einsam gelegenen Bang Rong Pier zu besuchen. Er ist nur 3 km entfernt. Dort kann man entspannt auf dem schwimmenden Restaurant Chum Chon essen gehen und die Mangroven und die Fischfarmen im Khlong Bang Rong erkunden.

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