Tokeh Gecko (Tokee) | ตุ๊กแก – Tokay oder Tokee

Tokeh Thailand
Gecko (Tokee) | ตุ๊กแก

Tokeh

▷ Der Tokeh, den man auch Tokay oder Tokee nennt, ist ein nachtaktiver Gecko. Er lebt in Thailand, Südchina, Indien, Indonesien und auf den Philippinen. Er war ursprünglich ein Bewohner von Regenwäldern. Heute besiedelt er als Kulturfolger menschliche Ansiedlungen, alte Häuser, Ruinen, alte Mauern aber immer auch noch abgestorbene Bäume in den Regenwäldern.

Aussehen

Die Geckos sind grau und haben viele orangerote und blaue Punkte und Flecken. Die Farbintensität wechselt, da sie sowohl licht- als auch temperaturabhängig ist. Die kräftigen Echsen werden bis zu 35 cm lang und haben einen großen breiten Kopf mit einem starken Maul, der von kleinen, vieleckigen Schuppen bedeckt ist. Sie können 25 Jahre alt werden.

Es gibt in Thailand circa 40 ähnlich aussehende Arten von Geckos.

Was frisst ein Tokeh?

Er ist ein nachtaktiver Jäger, der Nachtfalter, Grillen, Schaben und andere grössere Insekten jagt. Kleine Insekten interessieren ihn allerdings nicht. Sie jagen von schattigen Stellen aus. Helle Plätze lieben sie nicht. Am Tag sitzen sie im Schatten in Spalten und Nischen.
Er jagt immer allein. Nur zur Brutzeit sieht man sie paarweise.

Ein Tokeh frisst aber auch seine Artverwandten.
Zum Beispiel den kleinen Hausgecko (Ching-Chok Ban Hang-Nam) | จิ้งจกบ้านหางหนาม oder den Hausgecko mit dem flachen Schwanz (Ching-Chok Ban Hang-Baen) | จิ้งจกบ้านหางแบน.

Sind Tokehs gefährlich?

Ja, die ausgewachsenen Reptilien sind beißfreudig. Sie beißen aber nur, wenn sie sich in die Ecke gedrängt fühlen. Wenn sie sich einmal in der Haut verbissen haben, dann lassen sie leider auch nicht so schnell wieder los.

Wenn man den Tokeh aber in Ruhe lässt, dann tut er auch nichts. Er springt Menschen auch nicht an sondern versteckt sich eher.
Wenn man ihn zum Beispiel mit einem Holzstock berührt und vertreiben möchte, dann verbeißt er sich oft im Holzstock.

Tokeh Biss – Was tun?

Der Biss eines Tokahs ist nicht gefährlich aber sehr schmerzhaft. Berühren sie ihn nicht. Wenn es dem Tokah gelingt in den Finger zu beißen, dann wird er ihn nicht so leicht wider loslassen. Je mehr man versucht, den Tokay abzuschütteln, umso fester beißt er zu.

Was tun?
Besser ist es, ruhig zu bleiben und zu warten, bis er irgendwann wieder los lässt. Wer es mit Gewalt versucht für den wird es sehr schmerzhaft.
Es dauert ein paar Tage bis die Bisswunde verheilt.

Der Ruf des Tokeh

Der Tokeh wurde nach dem Klang seines Lockrufes benannt. „Tokeeeh, Tokeh, Tokay …“ – es ist ein lautes Geräusch das Nachts das gleichmäßige Zirpen der Grillen durchbricht.

Dieser laute Ruf der Männchen dient zum Anlocken von Weibchen oder als Warnruf an Artgenossen, ihm nicht seine Beute streitig zu machen.

So mancher Tourist hat sich davon nachts schon fürchterlich erschreckt.

Der Lamellengecko kann an der Decke laufen

Der Tokeh, der zu den Lamellengeckos gehört, kann Wände problemlos rauf und runter laufen. Auch an der Zimmerdecke läuft es problemlos umher.
Diese Fähigkeit verdankt er seinen Haftlamellen an den Füssen. Jeder Fuß hat bis zu eine Milliarde feinster Härchen.

Geckos blinzeln nicht

Die Augen eines Geckos haben keine Augenlider sondern eine durchsichtige Schutzschicht. Daher können sie auch nicht blinzeln.

Tokeh Eier / Fortpflanzung

Das Tokee Weibchen legt bis zu fünfmal im Jahr jeweils zwei hartschalige Eier. Im Gelege kleben die Geckoeier aneinander und am Boden. Die bis zu 10 cm langen Jungen schlüpfen nach 3 bis 6 Monaten – je nach Umgebungstemperatur. Das Weibchen bewacht die Jungen solange, bis die Jungen ihre Färbung ändern.

Glücksbringer

In Thailand jagt oder tötet man keine Tokehs, denn sie sind in Thailand Hausbewohner die Liebe, Harmonie und Frieden in ein Wohnhaus bringen. Der Tokeh in Thailand gilt als Glücksbringer.

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